„High-Flow Therapie“

Nach einer schweren Herzoperation ist der Weg zurück ins Leben oft nicht leicht, vor allem in den ersten, kritischen Tagen. Unter anderem ist dabei sehr wichtig, dass die Patienten so früh wie möglich wieder selbstständig und tief atmen können, denn die künstliche Beatmung mit einem Schlauch in der Luftröhre birgt trotz strengster Hygienemassnahmen Risiken wie beispielsweise Infektionen der Atemwege und der Lunge.

Bei der sogenannten „High-Flow Therapie mit Nasaler Insufflation“ strömt ein konstanter, warmer und feuchter Luftstrom, im Bedarfsfall kombiniert mit Sauerstoff, durch eine dünne Nasenbrille (Applikator) in die Nase des Patienten. Dies führt grundsätzlich zu einer Verbesserung der Belüftung der Lungen.
Durch diese sanfte Unterstützung der eigenen Atmung kann den Patienten früher der Beatmungsschlauch genommen werden, die gesamten Atemwege und die Atemmuskulatur können sich besser regenerieren und die Gefahr von Infektionen wird vermindert. Vor allem bei Säuglingen und Kindern mit ihren entsprechend zarten und empfindlichen Körpern ist diese Therapie sehr wichtig.
Auf den Intensivstationen des DHZB sind Systeme zur nasalen Insufflation an jedem Bett fest installiert. Die Ärzte, Pflegekräfte und Atemtherapeuten benötigen jedoch dringend mobile Geräte, um das Gerät auf den Normal- und Kinderstationen nach Bedarf einsetzen zu können.

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